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Es gibt immer wieder Liegenschaften, die selbst in der weit verbreiteten Eisenbahnszene nur einen geringen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Eine davon ist die ehemalige Werkabteilung II des AW Freimann in Kolbermoor. Kurz nach dem 2. Weltkrieg entstand hier ein gigantischer Neubau, der schon zwei jahre nach seiner Inbetriebnahme schon wieder seine Bestimmung verlor. Umso erstaunlicher ist es, dass diese Hallen noch heute existieren; und zwar in weitgehendem Originalzustand. Während woanders wesentlich später Strecken und Werke verschwanden, von denen man heute kaum mehr Spuren findet, findet man in der ehemaligen Werkabteilung II in Kolbermoor sogar noch Gleise in den Hallen und handgemalte Schilder an den Kranbahnen.

Die Hallen in Kolbermoor stellen also in Bezug auf ihre Geschichte und auch wegen ihres Erhaltungszustandes eine absolute Besonderheit der süddeutschen Eisenbahngeschichte dar.







(Letzte Änderung: 07.06.2011)