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Grafing Bahnhof - Glonn

Karte der Strecke
Eröffnung:
Einstellung:


Streckenlänge:

Betriebsstellen:
26. Mai 1894
31. Mai 1970 (PV)
23. Mai 1971 (GV)

10,6 km

Grafing Bahnhof
Taglaching (Hp)
Moosach (b. Grafing)
Zinneberg (Hp)
Glonn

Der Bau der Lokalbahn von Grafing Bahnhof nach Glonn ist maßgeblich auf die mehrere Jahre andauernde Plage durch die Raupen der "Nonne" im Ebersberger Forst zurückzuführen. Man befürchtete eine Ausbreitung der Plage auch auf die Gebiete südlich der Bahnlinie München - Rosenheim und sah eine Bahnlinie als einzige Möglichkeit das zu schlagende Holz abzutransportieren. Die Ausbreitung des Schädlings konnte schließlich eingedämmt werden ohne dass die Glonner Bahnlinie ihren ursprünglichen Zweck jemals erfüllen musste. Der Verkehr entwickelte sich zunächst gut, doch schon in den 1930er Jahren gab es erste Silllegungsgerüchte. Die Betriebsergebnisse der 1950er Jahre und die Notwendigkeit von Sanierungsarbeiten bewegte die Deutsche Bundesbahn schließlich 1966 dazu die Stilllegung der Bahnstrecke zu beantragen, der dann im März 1969 schließlich zugestimmt wurde.

zu den Bildern "Grafing Bahnhof - Glonn"

Quellen:
Deutsche Bundesbahn Oberbetriebsleitung West, Kursbuch Sommer 1959
Geiger, Martin: Dampfroß ohne Feuer - Ein Eisenbahnbau in Oberbayern, Heimat am Inn 3, Jahrbuch 1982, Heimatverein (Historischer Verein) e.V. für Wasserburg und Umgebung (Hrsg.), ISBN 3-922310-14-1

Franzke, Armin: Grafing Bahnhof - Glonn (Slg. Neben- und Schmalspurbahnen)