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Eigentlich kann man in Rosenheim fast von drei Bahnbetriebswerken sprechen. Das erste befand sich in der Stadt und wurde 1876 aufgelassen. Das neu gebaute im damals entstanden Bahnhof war dann bis 1945 in Betrieb. Die Bombenangriffe auf den Bahnhof erforderten jedoch nach dem Krieg einen Neubau. Die Bauform der Halle deutet noch heute darauf hin, dass es sich hierbei um kein besonders altes Bw handelt. Die Dampflokunterhaltung wurde bereits früh aufgegebeb und so bestimmten fortan V100, E44 und Schienenbusse das Bild in dem oberbayerischen Bw.

Die Anlagen sind noch vollständig erhalten. Nur die Bühne der Drehscheibe wurde vor einigen Jahren ausgebaut und nach Österreich verkauft. Selbst nach der Ausserbetriebsetzung der Unterhaltung wurden die Hallen noch hin und wieder zur Abstellung oder sogar Unterhaltung von Eisenbahnfahrzeugen genutzt. Heute ist jedoch auch dieses Kapitel Geschichte.









(Letzte Änderung: 13.06.2011)