Im
Frühjahr
2007 stand der Besuch mehrerer Bahnbetriebswerke, unter anderem in
Franken, auf dem Programm. Das erste Ziel dieser Rundreise sollte das
bedeutenste oberfränkische Betriebswerk sein; das Bw Bamberg.
Die Anlagen befinden sich zwischen den Streckengleisen nach Lichtenfels
und Scheßlitz, letztere Strecke ist ebenfalls schon stillgelegt
und abgebaut. Die Größe des Areals zeugt noch heute von der
einstigen Bedeutung der Dienststelle für den Verkehr auf den
oberfränkischen Eisenbahnen. Zeitweise waren hier mehr als 100
Loks und Triebwagen beheimatet, wohlgemerkt von allen drei
Traktionsarten! Das hatte selbstverständlich auch Auswirkungen auf
die Unterhaltungs- und Abstellanlagen. Neben den beiden
Rundhäusern gab Anlagen zur Versorgung der Dampf- und Diesellok,
eine Wagen-, bzw. später Triebwagenhalle und ein entsprechend
dimensioniertes Wasser- und Verwaltungsgebäude. Obligatorisch
waren auch Übernachtungsgebäude und verschiedene
Werkstattgebäude. Und wo gearbeitet wird, muss auch gegessen und
getrunken werden; das erledigten die Arbeiter des Bw Bamberg in einer
nahe gelegenen Wirtschaft.
Viele der Gebäude sind heute noch erhalten, wenn auch zum Teil in
erbärmlichen Zustand.
Quellen:
Kempf:
Bahnbetriebswerk Bamberg, H&L-Publikationen,
Schweinfurt 2000, ISBN 3-928786-52-0
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